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    Stadtgeschichte

    Um 800

    In der Heide siedeln schon Germanen, als unter Karl dem Großen die Christianisierung in Norddeutschland beginnt
    Der Benediktinermönch Landolf aus Minden predigt und tauft an Weser, Aller und Örtze und lässt Kirchen und Taufkapellen bauen. Vermutlich wird auch eine kleine Holzkirche am Oberlauf der Örtze unterhalb des Hunnenberges, einer germanischen Kultstätte, errichtet. Das Vorhandensein eines solches Platzes lässt die Vermutung zu, dass sich hier wohl eine kleine menschliche Ansiedlung befand. Die Herkunft des Namens „Munster“ ist bis heute strittig. Es liegt zwar nahe, ihn von dem lateinischen Wort "Monasterium" = Kloster abzuleiten, aber es gibt dafür bisher keine Belege.
     

    1252

    Erste urkundliche Erwähnung
    Die erstmalige Erwähnung Munsters erfolgte in einem Verzeichnis bischöflicher Tafelgüter sowie einzelner weiterer Einkünfte des Bischofs von Verden, die nach dem 09. Mai 1252 erstellt worden ist. Diese Urkunde ist im Original nicht mehr überliefert, findet sich jedoch in Abschrift im sogenannten "Registrum ecclesie Verdensis" des Andreas von Mandelsloh aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts (1943 im Staatsarchiv Hannover verbrannt). Erhalten geblieben ist nur eine Abschrift von Christoph G. Pfannkuchen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, die in der Historischen Bibliothek des Domgymnasiums zu Verden aufbewahrt wird.
     

    1519

    Munster brennt!
    Am Tage vor der letzten Ritterschlacht auf deutschem Boden, der Schlacht bei Soltau, die zwischen Herzog Heinrich von Lüneburg und seinen Verbündeten auf der einen Seite und dem Bischof von Minden und seinen Bundesgenossen auf der anderen (Hildesheimer Stiftsfede) am 28. Juni 1519 ausgetragen wurde, brandschatzte das Heer der Braunschweiger das Land der Lüneburger und auch der Ort Munster samt Kirche ging in Flammen auf. Wenige Jahre später wurde durch Landtagsbeschluss von Scharnebeck (1527) im Fürstentum Lüneburg die Lehre Luthers eingeführt.
     

    1873

    Munster erhält Anschluss an das Eisenbahnnetz
    Die Freie Hansestadt Bremen läßt auf preußischem Territorium zwischen Langwedel und Uelzen eine Eisenbahnlinie bauen und von der Magdeburg-Halberstädter-Eisenbahn betreiben. Der Personenverkehr auf der Strecke wurde am 15. Mai 1873 aufgenommen. Das kleine Dorf Munster mit seinen weniger als 500 Einwohnern erhält eine Bahnstation. Munster liegt damit an der Bahnlinie Bremen - Berlin, die ab 1999 ihre zweite Geburtsstunde erleben wird.
     

    1893

    Der Truppenübungsplatz und das Truppenlager bei Munster entstehen
    Seit 1866 ist das frühere Königreich Hannover preußische Provinz. 1891 beginnt das preußische Kriegsministerium damit, Heide- und Moorflächen zwischen Munster, Reiningen und Wietzendorf aufzukaufen, und für das X. Hannoversche Armee-Korps einen Truppenübungsplatz anzulegen. Das Truppenlager wird Dank der vorhandenen Eisenbahnstation "Munster in Hannover" bei Munster, etwa 1,5 km vom Ortszentrum entfernt angelegt. Die erste Belegung des Lagers erfolgt im Juni 1893 durch das Infanterieregiment 91 aus Oldenburg unter seinem Kommandeur Oberst Paul von Hindenburg, dem späteren Reichspräsidenten. Aus dem 1916 eingerichteten Gasplatz Breloh im Norden Munsters wird 1935 der Truppenübungsplatz Munster-Nord.
     

    1937

    Verleihung des Stadtwappens
    Mit Erlass vom 4. März 1937 hat der Oberpräsident der Provinz Hannover der Gemeinde Munster das erste Wappen verliehen. Am 17. Mai 1967 wurde durch den Regierungspräsidenten in Lüneburg die jetzige Fassung genehmigt.
     

    1945

    Entlassungslager für kriegsgefangene deutsche Soldaten
    Die britische Besatzungsmacht richtet in den ausgedehnten militärischen Liegenschaften der Wehrmacht das größte Entlassungslager für kriegsgefangene Soldaten der Wehrmacht ein. Nach zuverlässigen Angaben von Mitarbeitern der Lagerverwaltung wurden in Munster und Breloh etwa 1,7 Millionen Kriegsgefangene entlassen und in ihre Heimat gebracht. Im Lager Hornheide entstand das Flüchtlingslager Breloh.
     

    1956

    Munster wird Garnison der Bundeswehr
    Munster - Lager wird Standort für bedeutende militärische Einrichtungen der 1955 geschaffenen neuen deutschen Streitkräfte, Bundeswehr. Fast zeitgleich werden Truppenübungsplatzkommandantur, Standortverwaltung, Panzertruppenschule, Panzergrenadierschule, Panzerlehrbataillon, Panzergrenadierlehrbataillon, Erprobungsstelle und andere Einheiten und Dienststellen aufgebaut. Daraus entwickelt sich die größte Garnison der Bundeswehr im vereinigten Deutschland. Die britischen Stationierungsstreitkräfte, die seit Kriegsende in Munster eine Garnison unterhielten, geben diese 1993 endgültig auf und verlassen Munster.
     

    1967

    Verleihung der Stadtrechte
    Am 20. Oktober 1967 übergab der damalige Innerminister Niedersachsens, Richard Lehners, in einer Festveranstaltung in der Aula der Süllbergschule die Verleihungsurkunde der Stadtrechte an den seinerzeitigen Bürgermeister Munsters, Werner Knebel. Durch die Schaffung von Wohnungen für etwa 2000 Bedienstete der Bundeswehr - Soldaten, Beamte, Angestellte und Arbeiter - , den Bau von öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen - Schulen, Kirchen, Rathaus, Kindergärten, Kläranlage, Sportstätten usw. - hatte die bis dahin ländlich wirkende Gemeinde eher städtisches Gepräge erhalten.
     

    1971/1972

    Gebietsreform
    Aufgrund freiwillig geschlossener Gebietsänderungsverträge werden 1971 die früher selbständigen Gemeinden Alvern, Ilster, Oerrel, Töpingen und Trauen und ein Jahr später die Gemeinde Breloh und aus dem Landkreis Uelzen die Gemeinde Lopau in die Stadt Munster eingegliedert.
     

    1984

    Begründung der Städtepartnerschaft mit Radcliff/Ky., USA
    Vor dem Hintergrund einer sich ausbreitenden anti-amerikanischen Stimmung in Deutschland und aufgrund von Gemeinsamkeiten beider Städte - Munster und Radcliff sind die Garnisonen der Panzertruppenschulen der Streitkräfte ihrer Länder - wurden am 20. Oktober 1984 offizielle partnerschaftliche Beziehungen zwischen beiden Städten aufgenommen.
     

    1988

    1. Landesausstellung NATUR IM STÄDTEBAU
    Nachdem von 1983 - 1986 die Innenstadt Munsters völlig neu und umgestaltet worden war, beauftragte die Landesregierung die Stadt Munster, 1988 die 1. Landesausstellung NATUR IM STÄDTEBAU durchzuführen. Ihr ging ein Ideenwettbewerb voraus, zu dem zahlreiche Städtebauer, Architekten und Landschaftarchitekten Vorschläge einreichten. Schließlich wurden Anregungen von verschiedenen Verfassern verwirklicht, soweit es die finanziellen Möglichkeiten des Landes und der Stadt Munster zuließen. Am Freitag, den 13. Mai 1988 eröffneten Ministerpräsident Ernst Albrecht und der zuständige Sozialminister Hermann Schnipkoweit die Ausstellung. Sie lockte bis zu ihrem Ende am 20. Oktober mehrere zehntausend Besucher in die Stadt. Das Besondere dieser Ausstellung war, daß alle dafür geschaffenen Anlagen erhalten blieben. Das war ein dauerhafter Gewinn für die Stadt und das Ausstellungsgelände besitzt auch nach 10 Jahren noch einen hohen Informationswert für interessierte Besucher.
     

    1991

    Begründung der Städtepartnerschaft mit Mitschurinsk in Russland
    Glasnost und Perestroika in der Sowjetunion führten zum Abbau der Spannungen zwischen Ost und West. Die Grenzen öffneten sich und gegenseitige Besuche wurden möglich. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberführsorge veranstaltete 1990 in Munster ein internationales Jugendlager mit Teilnehmern aus der UdSSR, Polen, DDR, Norwegen und Frankreich. Nach Rückkehr der Delegation aus Russland, setzten sich Vertreter der Stadt Mitschurinsk mit der Stadt Munster in Verbindung, um partnerschaftliche Beziehungen aufzunehmen. In den Ländern der früheren UdSSR herrschte zum Teil bittere Not. Die Stadt Munster entsandte im Frühjahr 1991 einen ersten Hilfsgütertransport nach Mitschurinsk und eine offizielle Abordnung besuchte die Stadt 450 km südöstlich von Moskau. Bereits am 20. Oktober 1991 wurden im Rathaus in Munster die Partnerschaftsurkunden ausgetauscht. Trotz der ebenfalls großen Entfernung zwischen Munster und Mitschurinsk (2.700 km) und der Tatsache, dass Mitschurinsk etwa 120.000 Einwohner zählt, entwickelt sich auch diese Städtepartnerschaft gut. Sie hat schon jetzt viel zur Völkerverständigung beigetragen.
     

    1993

    100 Jahre Soldaten in Munster
    Munster wäre sicher heute noch ein kleineres Heidedorf, wie es noch viele in der Region gibt, wenn 1883 nicht der Truppenübungsplatz und das Truppenlager hier entstanden wären. Seit dieser Zeit ist die Entwicklung des Ortes eng mit dem Militär verbunden und über das Militär mit der Geschichte Deutschlands und Europas. Die Bevölkerung der Stadt und die Soldaten der Garnison haben 1993 in unterschiedlichsten Veranstaltungen dieser Entwicklung gedacht und insbesondere die segensreiche lange und hoffentlich andauernde Friedensepoche seit 1945 gewürdigt.
     

    1994

    14. Tag der Niedersachsen in Munster, Lüneburger Heide
    Die Stadt Munster war vom 8. - 10. Juli die Ausrichterstadt des 14. Tages der Niedersachsen. Dieses Landesfest war 1981 von der damaligen Regierung unter Ministerpräsident Ernst Albrecht ins Leben gerufen worden. Tage der Niedersachsen als Feste des ganzen Landes sollten dazu beitragen, dass die Menschen in dem Bundesland Niedersachsen mit seinen vielfältigen Kulturen, Sitten und Gebräuchen, aber auch mit seinen unterschiedlichen Landschaften von der Nordseeküste bis zum Harz, vom Emsland bis an die Elbe, die damals noch die Grenze zur DDR bildete, besser kennenlernen sollten und sich allmählich ein „Niedersachsengefühl“ entwickelt. Ministerpräsident Gerhard Schröder eröffnete am 9. Juli 1994 das bisher größte und wohl bedeutendste Fest, das in Munster veranstaltet wurde und das auch als ein besonders harmonisches und schönes Landesfest in die Geschichte der Niedersachsentage eingegangen ist.
     

    1996

    1. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN, Munster, Lüneburger Heide"
    Im Jahre 1996 hat die Stadt, im Bemühen um die Quailität des Ortes durch mehr Grün und durch die Schaffung von Kunst im öffentlichen Raum, die 1. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN" ins Leben gerufen. Der renommierte Glaskünstler Milan Vobruba, der sich in Munster niedergelassen hat, wollte eine Ausstellung organisieren, die die Wirkung von Glaskunst im Garten demonstrieren sollte. Es haben an der Ausstellung 27 Künstlerinnen und Künstler aus 9 Ländern teilgenommen mit 78 Objekten. Das Ausstellungsgelände war über fünf Ausstellungsbereiche verteilt und war ein großer Erfolg.
     

    1998

    2. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN, Munster, Lüneburger Heide"
    An dieser Ausstellung hatten endgültig 46 Künstlerinnen und Künstler aus 11 Ländern teilgenommen. Sie stellten insgeamt 124 Objekte aus, die je zur Hälfte im Freien bzw. in Räumen gezeigt wurden. Die Stadt Munster stiftete einen Kunstpreis. Dr. Nazzarena Barne-Fritsch erhielt für ihr "Kreuz" den 1. Preis und ein Preisgeld in Höhe von 5.000 DM. Der 2. Preis ging an Oliver Schaugg "Lichtobjet 10 Reflektion" und war mit 1.500 DM dotiert. Heinz-Willy Horn und Jaroslav Wasserbauer erhielten für ihr Objekt "Peanuts people Sasanka" den 3. Preis und ein Preisgeld von 1.000 DM. Der Sonderpreis von Höhe von 500 DM ging an Hans Vobruba für "Liten mask". Die Übergabe der Preise erfolgte durch den Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Thomas Oppermann, am 7. September 1998 im Ollershof.
     

    1999

    Begründung der Städtepartnerschaft mit Eragny sur Oise in Frankreich
    Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projektes "Comenius" ist eine Internetverbindung zwischen dem Gymnasium Munster und dem französischen College Pablo Picasso in Eragny sur Oise entstanden. Diese gemeinsame Arbeit im Internet hat zu persönlichen Kontakten geführt und beide Schulen dazu veranlasst, in ihrer jeweiligen Kommune die Möglichkeiten einer Städtepartnerschaft anzusprechen. In beiden Städten ist dies auf ein positives Echo getroffen und die Räte beider Städte haben in ihren Sitzungen am 24. Juni 1999 die Partnerschaft beschlossen. Die Patenschaftsurkunden wurden am 24. September 1999 in Eragny und anlässlich des Stadtgeburtstages am 20. Oktober 1999 in Munster unterzeichnet.
     

    2000

    Weltweites Projekt der EXPO 2000 in Munster „Sanierung von Altlasten - Technologie für die Umwelt“
    Das Vorhaben war unter dem Leitthema Umwelt: Klima, Landschaft als weltweites Projekt bei der EXPO 2000 Hannover GmbH registriert. Projektträger war die "Arbeitsgemeinschaft für das weltweite Projekt der EXPO 2000 in Munster". Ziel des Projektes war es, die Spitzenstellung deutscher Unternehmen in der Umwelttechnik, bei der Sanierung von Luft-, Boden- und Gewässerbelastungen einschließlich der Kampfmittelbeseitigung sowie beim Einsatz von umwelt- und ressourcenschonender Verfahren zum Schutz von Mensch und Natur darzustellen.

    3. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN, Munster Lüneburger Heide"
    Im Jahr der Weltausstellung EXPO 2000 sollte wiederum eine Ausstellung stattfinden. Sie sollte einen bemerkenswerten Beitrag zu dem Weltereignis unter dem Motto "Mensch - Natur- Technik" leisten und fand in der Zeit vom 21. Juli bis 3. September statt. Das große Interesse der Künstlerinnen und Künstler, nämlich mehr als 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 18 Ländern und 4 Kontinenten, war eine Überraschung. Diese Ausstellung fand in den Medien großes Interesse. Die Ausstellung wurde erfreulich positiv von der Bevölkerung aufgenommen. Geschätzte Besucherzahl während der gesamten Ausstellung etwa 8.000 bis 10.000. Ein Kunstpreis wurde ebenfalls ausgelobt. Den 1. Preis in Höhe von 5.000 DM erhielt Frank Raendchen, Eutin, für sein Objekt "S 2-vierteilig", der 2. Preis in Höhe von 3.000 DM ging an Ute Stender, Lübtheen, für "Der Fluss", und den 3. Preis erhielt Zbigniew Gula, Düsseldorf für "Objekt". 10 weitere Künstlerinnen und Künstler erhielten noch Belobigungen (Urkunden). Die Ausstellung hat sich endgültig als Biennale der Glasplastik für den Garten etabliert.
     

    2002

    4. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN, Munster Lüneburger Heide"
    Diese Ausstellung fand in der Zeit vom 7. Juni bis 7. Juli statt. 89 Künstlerinnen und Künstler mit über 150 Werken nahmen an der Ausstellung teil. Den 1. Preis in Höhe von 2.500 € erhielt Korbinian Stöckle, Minden, für "Zwischenwelten", der 2. Preis in Höhe von 1.500 € ging an den Ungar Andràs Bojti für "Gates of Life", der 3. Preis an Patrick Seegers, Haselauf, für seine "Schweineschale". Die fünfköpfige internationale Jury unter dem Vorsitz der Finnin Dr. Kaisa Koivsto hatte keine leichte Aufgabe, unter den über 150 ausgestellten Glasplastiken die Preisträger zu ermitteln. Die Jury vergab darüber hinaus einen Sonderpreis für Kleinplastiken und würdigte durch besondere Anerkennung weiterer sieben Künstlerinnen und Künstler deren künstlerische Leistung.

    700 Jahre Töpingen
    Am 31. August feierte die Ortschaft Töpingen ihren 700. Geburtstag. Erstmals erwähnt wurde Töpingen 1302 im Stadtbuch von Lüneburg. Als Erinnerung wurde ein Gedenkstein in der Ortsmitte von Töpingen aufgestellt.

     

    2003

     

    Munster feiert 700 Jahre erstmalige urkundliche Erwähnung
    In mehrmonatiger Vorbereitungszeit haben Vertreter von Wirtschaft, Vereinen, Dienststellen der Bundeswehr und die Stadt ein Festprogramm zusammengestellt, das sehr vielseitig ausgefallen war und jedem etwas bot. Das Jubiläumsstadtfest selbst wurde vom 04. - 06. Juli gefeiert . Ministerpräsident Christian Wulff eröffnete das Fest und würdigte dabei das ehrenamtliche Engagement der Munsteraner. Die ganze Stadt war ein fröhlicher Budenzauber. Höhepunkte waren sicherlich der große Umzug am Sonntag und die Enthüllung des Findlings "700 Jahre Munster" durch Bürgermeister Westerkowsky.
     
    Die Stadt nahm am Projekt "Ab in die Mitte! Die City-Offensive Niedersachsen" teil
    75 Städte und Gemeinden hatten sich für den 2003 in Niedersachsen erstmals gestarteten Wettbewerb gemeldet. Die unterwartet hohe Bewerberzahl war ein deutliches Zeichen für den Bedarf an dieser Stadtmarketing-Initiative. "Ab in die Mitte!" soll Leben in die Innenstädte bringen und ihre Attraktivität steigern. Denn die Städte sind Lebensraum, Wirtschaftsraum und Kulturgut zugleich. Den Negativtrends wie Uniformierung, Filialisierung, Leerständen und Mangel an Freizeitangeboten setzten die 17 ausgewählten Städte kreative und innovative Freizeit-, Kunst- und Kulturaktionen entgegen. Für die Umsetzung flossen den Städten insgesamt Fördergelder in Höhe von fast 75.000 € zu.
    Das von der Stadt Munster eingereichte Projekt stand unter dem Motto "Feuer und Flamme für Munster". Die neun Tage umfassende Gesamtveranstaltung wurde an drei Wochenenden im August und September 2003 durchgeführt. Am 3. Dezember 2002 erhielten Bürgermeister Klaus Westerkowsky und Stadtmanager Rainer Jacob die Teilnahmeurkunde.
     

    2004

    5. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN, Munster Lüneburger Heide"
    An dieser Ausstellung vom 06. - 18.07. nahmen 49 Künstler/innen mit 86 Exponaten teil. Den Kunstpreis der Stadt Munster in Höhe von 5.000 Euro teilten sich vier Künstler. Den mit 2.500 Euro dotierten 1. Preis erhielt Vladimir Klein aus der Tschechischen Republik für seine imposante Plastik "Ship-Sun". Die Französin MIcheline Domancich überzeuge die Jury mit einer Skulptur "Conversation" und bekam dafür den mit 1.500 Euro dotierten 2. Preis. Den 3. Preis teilten sich zwei Künstler: jeweils 500 Euro erhielt Norbert Kiefer für seine Plastik "Beziehung II" sowie der Däne Per Ren'e Larsen für "Massive". Den Publikumspreis erhielt das Kunstwerk "Komposition" von Hansi Falc-Vobruba.

    777. Jubiläum der Ortschaft Alvern
    Am 17. Juli 2004 wurde in einer Feierstunde in der Reithalle zur Kammer das 777. Jubiläum der Ortschaft Alvern gefeiert. Aus diesem Anlass wurde am Ortseingang ein Schild aufgestellt, das auf dieses Jubiläum hinweist.
     

    2006

    6. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN, Munster Lüneburger Heide"
    Ca. 6.000 Besucher/innen wurden in den Ausstellungsbereichen Ollershof und Stadtbücherei gezählt, die sich die Ausstellung vom 19.08. bis 17.09. angesehen hatten. Die Stadtwerke Munster GmbH und die Fa. EWE AG sponserten den Kunstpreis in Höhe von 6.000 Euro, der wie folgt vergeben wurde: 1. Preis: Franziska Peter für Plastik "Mädchen", 3.000 Euro, 2. Preis: Uwe Hempel für sein Objekt "Lichtgräser", 2.000 Euro, den 3. Preis teilten sich Inka Dybus fSkulptur "Arche" und Friedrich Pankow Objekt "Wachsen" und erhielten je 500 Euro. Der Publikumspreis wurde in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift GLASHAUS vergeben, den Marion Hempel für ihr Objekt "Lichtfänger" erhielt.
     

    2007

    755 Jahre Ortschaft Trauen
    Die Trauener Bürger feierten mit einem Dorffest ihr Jubiläum. Der Arbeitskreis Heimatpflege Munster dokumentiert die Geschichte der Gemeinde. Die Chronik "Die Gemeinde Trauen im Wandel der Zeit" basiert auf Schulchroniken von Sültungen und Trauen und den Materialien, die 2002 für eine Ausstellung über Trauen zusammengetragen wurden. Höhepunkt der Feier war ein Festumzug durch die Ortschaft.
     

    2008

    700 Jahre Ortschaft Oerrel
    Die älteste bekannte Erwähnung des Ortes Oerrel ist ein Eintrag im alten Bürgerbuch von Lüneburg aus dem Jahre 1308. Dies war Anlass genug, dass die Oerreler ein großes Fest veranstalteten. Ein Wandkalender mit Fotos aus dem Dorf und der Umgehung wurde herausgegeben, der auch geschichtliche Informationen über die vergangenen 700 enthält. Zur Erinnerung an die 700-Jahr-Feier wurde durch Ortsvorsteher Hagen Brockmann ein Gedenkstein enthüllt.
     
    7. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN"
    2008 beteiligten sich 60 Künstlerinnen und Künstler aus 16 Nationen und stellten 102 Exponate aus. Erstmals wurde begleitend zur Ausstellung ein Workshop durchgeführt, an dem insgesamt 8 Studierende der Glasfachschule Zwiesel teilnahmen, davon wurden 3 Exponate verkauft.
     
    Beginn der Städtfreundschaft mit Muggiò
    2008 Erklärung des kulturellen Schüleraustauschs. Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projektes "Comenius" ist zwischen dem Gymnasium Munster und der italienischen Schule im Großraum Mailand eine Städtfreundschaft entstanden. Im Mai 2008 wurde sodann eine dreijährige Erklärung vereinbart, dass zwischen Munster und Muggiò regelmäßig Schüleraustausche stattfinden. Diese Erklärung wird regelmäßig verlängert. Ziel ist es dabei eine Erweiterung der Schülerhorizonte durch den bilateralen Charakter zu ermöglichen.
    Ansprechpartnerin: z. Z. Schulleiterin Gymnasium Munster Frau Silke Meyer, sekretariat@gymun.de
    Durchführungen: Gegenseitige Besuche von Schülergruppen. Die Teilnehmer werden jeweils in Gastfamilien aufgenommen und betreut.
     

    1. Volksradfahren und Inlineskaten auf den Truppenübungsplätzen Munster Nord und SüdVolksradfahren 2008

    2009

    Abriss des ehemaligen Kaufhauses Marquardt und Beginn des Baus des Bürgerhauses duch die Stadtwerke Munster-Bispingen GmbH

    2010

    8. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN"
    2010 beteiligten sich 44 Künstlerinnen und Künstler aus 11 Ländern und stellten 66 Exponate aus. Erstmals stellte ein Künstler, Jens Gussek, Zeichnungen und Objekte aus.

    2011

    Eröffnung des BürgerhausesBürgerhaus
    Das Bürgerhaus wird nach seiner Fertigstellung eröffnet und ist seitdem fester Bestandteil der soziales Arbeit für alle Generationen in Munster

    2013

    9. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN"
    74 Künstlerinnen und Künster aus 23 Ländern stellten 106 Exponate im Außenraum aus. 91 Kleinplastiken wurden zusätzlich im Saal der Stadtbüherei und erstmals auch in der St. Urbani-Kirche gezeigt.

    2015

    Ausbau Breitbandnetz
    Es wird ein Vertrag mit dem Landkreis Heidekreis zum Ausbau des Breitbandnetzes im ländlichen Bereich geschlossen

    2016

    10. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN"
    Über 65 Künstlerinnen und Küstler aus 20 Ländern haben 177 Exponate ausgestellt.

    2017

    50 Jahre Stadtrechte Munster
    Zwischen April und Oktober 2017 feierten die örtlichen Vereine und anderen Institutionen mit verschiedenen Veranstaltungen den 50sten Stadtgeburtstag.
    Am Ende dieser Veranstaltungkette stand der Jubiläumstag der Stadtrechtevergabe: der 20. Oktober 2017. Zu den Gratulanten gehörten neben vielen Bürgerinnen und Bürgern, die Vertreterinnen und Vertretern der Partnerstädte, das Niedersächsische Ministerium des Innern sowie der Niedersächsische Städtetag.



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