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Neu im Deutschen Panzermuseum
Lange musste das Panzermuseum warten, bis sich Ersatz für die Beiwagenmaschine Zündapp KS 750 fand. Nun endlich war es dem Verein der Freunde und Förderer des Deutschen Panzermuseums Munster e.V. möglich, ein gleichwertiges Modell von einem privaten Sammler preisgünstig zu erwerben.
Einige technische Angaben
Leergewicht des gesamten Gespanns: 400 kg
Antrieb: Kardanantrieb; vier Vorwärtsgänge, 1 Rückwärtsgang,
1 Geländegang
Motor: Zündapp Zweizylinder – Viertakt Boxermotor,
Hubraum 751 ccm, 19 kW/26 PS bei 4000 U/min
Geschwindigkeit: 95 km/h
Nutzlast: 270 kg
Fahrbereich: Straße 320 km, Gelände 260 km
Baujahre: 1940 – 1944
Gesamtfertigung: über 18.000
Eine Besonderheit dieses Modells ist, dass der Seitenwagen mit angetrieben wird. Das Motorrad hat einen Anhänger sowie ein auf dem Beiwagen montiertes Maschinengewehr 34.
Fahrzeuge dieses Typs gehörten zur Kraftradschützentruppe (Krad-Schützen) der Wehrmacht. Im Zuge der allgemeinen Motorisierung des Heeres wurde 1929 erstmals eine Kradschützen-Kompanie aufgestellt, ab 1934 / 1935 erfolgte die Aufstellung von Kradschützen-Kompanien und –Bataillonen planmäßig und mit Nachdruck. Sie fanden ihren Platz im Guderian’schen Konzept der Panzerdivisionen, das nach den Ergebnissen der Versuchsübung 35 umgesetzt wurde.
Kradschützen gehörten zu den „Schnellen Truppen“. Ihre Kampfweise war der überraschende, wendige, überfallartige Einsatz, entweder den eigenen Kräften voraus oder in deren Flanken. Trotz ihrer leichten Ausstattung und Bewaffnung entwickelten Kradschützen eine beachtliche infanteristische Kampfkraft. Dabei wechselten Kampf zu Fuß und schnelle Bewegungen auf den Fahrzeugen.
Entsprechend vielseitig war ihr Aufgabenspektrum: schnelle Inbesitznahme wichtigen Geländes, Offenhalten von Sperren und Engen, überraschender Angriff in Flanken und Rücken des Gegners, Sicherung und Verschleierung von Bewegungen eigener Kräfte, das Halten von Verbindungen und handstreichartige Unternehmungen.
Zur Fahrzeugausstattung der Kradschützen gehörten Solo- und Seitenwagenmaschinen, ab 1942 erfolgte die Umrüstung auf VW-Schwimmwagen und leichte Panzerfahrzeuge, die aber nicht mehr bei allen Truppenteilen abgeschlossen wurde. Die Neuerwerbung ist in der Halle 1 als Teil der Dokumentation „Versuchsübung 35“ zu sehen.
Lange musste das Panzermuseum warten, bis sich Ersatz für die Beiwagenmaschine Zündapp KS 750 fand. Nun endlich war es dem Verein der Freunde und Förderer des Deutschen Panzermuseums Munster e.V. möglich, ein gleichwertiges Modell von einem privaten Sammler preisgünstig zu erwerben.
Einige technische Angaben
Leergewicht des gesamten Gespanns: 400 kg
Antrieb: Kardanantrieb; vier Vorwärtsgänge, 1 Rückwärtsgang,
1 Geländegang
Motor: Zündapp Zweizylinder – Viertakt Boxermotor,
Hubraum 751 ccm, 19 kW/26 PS bei 4000 U/min
Geschwindigkeit: 95 km/h
Nutzlast: 270 kg
Fahrbereich: Straße 320 km, Gelände 260 km
Baujahre: 1940 – 1944
Gesamtfertigung: über 18.000
Eine Besonderheit dieses Modells ist, dass der Seitenwagen mit angetrieben wird. Das Motorrad hat einen Anhänger sowie ein auf dem Beiwagen montiertes Maschinengewehr 34.
Fahrzeuge dieses Typs gehörten zur Kraftradschützentruppe (Krad-Schützen) der Wehrmacht. Im Zuge der allgemeinen Motorisierung des Heeres wurde 1929 erstmals eine Kradschützen-Kompanie aufgestellt, ab 1934 / 1935 erfolgte die Aufstellung von Kradschützen-Kompanien und –Bataillonen planmäßig und mit Nachdruck. Sie fanden ihren Platz im Guderian’schen Konzept der Panzerdivisionen, das nach den Ergebnissen der Versuchsübung 35 umgesetzt wurde.
Kradschützen gehörten zu den „Schnellen Truppen“. Ihre Kampfweise war der überraschende, wendige, überfallartige Einsatz, entweder den eigenen Kräften voraus oder in deren Flanken. Trotz ihrer leichten Ausstattung und Bewaffnung entwickelten Kradschützen eine beachtliche infanteristische Kampfkraft. Dabei wechselten Kampf zu Fuß und schnelle Bewegungen auf den Fahrzeugen.
Entsprechend vielseitig war ihr Aufgabenspektrum: schnelle Inbesitznahme wichtigen Geländes, Offenhalten von Sperren und Engen, überraschender Angriff in Flanken und Rücken des Gegners, Sicherung und Verschleierung von Bewegungen eigener Kräfte, das Halten von Verbindungen und handstreichartige Unternehmungen.
Zur Fahrzeugausstattung der Kradschützen gehörten Solo- und Seitenwagenmaschinen, ab 1942 erfolgte die Umrüstung auf VW-Schwimmwagen und leichte Panzerfahrzeuge, die aber nicht mehr bei allen Truppenteilen abgeschlossen wurde. Die Neuerwerbung ist in der Halle 1 als Teil der Dokumentation „Versuchsübung 35“ zu sehen.






