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Konkrete Maßnahmen sollen Bahn verlässlicher machen / Bürgermeister im Dialog mit dem Betreiber Start

Konkrete Maßnahmen sollen Bahn verlässlicher machen /

Bürgermeister im Dialog mit dem Betreiber Start

 

Schwarmstedt. Das Thema Bahn bewegt auch alle hauptamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Heidekreis derzeit besonders: In den Rathäusern kommen viele Rückmeldungen von betroffenen Fahrgästen über Zugverspätungen und Ausfälle an. Auf Einladung von Schwarmstedts Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs trafen sich nun Bürgermeisterinnen und Bürgermeister mit Mathias Hoff, dem Leiter des Bahnbetreibers Start Niedersachsen Mitte, um diese Rückmeldungen, die derzeitige Situation und insbesondere den Ausblick und Verbesserungsmöglichkeiten zu erörtern. 

 

Der jetzige Zustand wird von allen Beteiligten als unbefriedigend angesehen.  So fehlen beispielsweise in der Vergangenheit Fahrzeuge oder sind defekt. Mit der Nutzung der Werkstatt Hannover-Leinhausen soll schrittweise Verbesserungen erreicht werden, erläutert Hoff. Diese ist seit Juni als neuer zentraler Werkstattstandort in Betrieb und bietet Größen- und Qualifizierungsvorteile.  Züge sollen schneller repariert werden und damit auch die Zahl der Langsteher, die über einen längeren Zeitpunkt nicht zur Verfügung stehen, abgebaut werden. Auch wurden aktuell drei weitere Fahrzeuge von der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) angemietet, um das Angebot zu verbessern. Sorge bereitet allerdings die Beschaffung von fehlenden Bauteilen, bei denen Lieferprobleme auftreten. Auch bei der Personalsituation wurde gehandelt. So werden bereits seit einigen Monaten weitere Mitarbeiter ausgebildet und ein Qualifizierungskurs für Triebwagenführer/innen soll noch in 2022 starten. Auch sind Leih-Triebfahrzeugführer eingesetzt. Engpässe entstehen aber auch auf der Trasse, etwa durch Bauarbeiten im Bahnhof Hannover und Langsamfahrstellen, die von Start nicht beeinflusst werden können, aber auch zu Verspätungen führen. Verbessern soll sich auch das Informationsangebot für Fahrgäste. Ein „Zugradar“ ermöglicht ab Oktober Bahnkunden den genauen Standort ihres Zuges auf einer Karte abzurufen und damit die Reiseplanung zu verbessern.  

 

Zum Foto: Bürgermeister und Bahnbetreiber vereinbarten einen regelmäßigen weiteren Austausch, um das Thema Bahn voranzubringen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch die LNVG eingeladen werden, die neben dem Betreiber in der Verantwortung steht.