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    Stadtgeschichte

    Um 800

    In der Heide siedeln schon Germanen, als unter Karl dem Großen die Christianisierung in Norddeutschland beginnt. Der Benediktinermönch Landolf aus Minden predigt und tauft an Weser, Aller und Örtze und lässt Kirchen und Taufkapellen bauen. Vermutlich wird auch eine kleine Holzkirche am Oberlauf der Örtze unterhalb des Hunnenberges, einer germanischen Kultstätte, errichtet. Das Vorhandensein eines solches Platzes lässt die Vermutung zu, dass sich hier wohl eine kleine menschliche Ansiedlung befand. Die Herkunft des Namens „Munster“ ist bis heute strittig. Es liegt zwar nahe, ihn von dem lateinischen Wort "Monasterium" = Kloster abzuleiten, aber es gibt dafür bisher keine Belege.
     

    1252

    Erste urkundliche Erwähnung. Die erstmalige Erwähnung Munsters erfolgte in einem Verzeichnis bischöflicher Tafelgüter sowie einzelner weiterer Einkünfte des Bischofs von Verden, die nach dem 09. Mai 1252 erstellt worden ist. Diese Urkunde ist im Original nicht mehr überliefert, findet sich jedoch in Abschrift im sogenannten "Registrum ecclesie Verdensis" des Andreas von Mandelsloh aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts (1943 im Staatsarchiv Hannover verbrannt). Erhalten geblieben ist nur eine Abschrift von Christoph G. Pfannkuchen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, die in der Historischen Bibliothek des Domgymnasiums zu Verden aufbewahrt wird.

    1303

    Eintrag im Bürgerbuch der Stadt Lüneburg über den Zuzug aus Munster. Im „Donatus burgensium antiquus“, dem Bürgerbuch der Stadt Lüneburg befindet sich für das Jahr 1303 der Eintrag über den Zuzug des „Hermannus“ aus „Munstere“.

    1519

    Munster brennt! Am Tage vor der letzten Ritterschlacht auf deutschem Boden, der Schlacht bei Soltau, die zwischen Herzog Heinrich von Lüneburg und seinen Verbündeten auf der einen Seite und dem Bischof von Minden und seinen Bundesgenossen auf der anderen (Hildesheimer Stiftsfede) am 28. Juni 1519 ausgetragen wurde, brandschatzte das Heer der Braunschweiger das Land der Lüneburger und auch der Ort Munster samt Kirche ging in Flammen auf. Wenige Jahre später wurde durch Landtagsbeschluss von Scharnebeck (1527) im Fürstentum Lüneburg die Lehre Luthers eingeführt.

    1858

    Pfarrhaus und Pfarrarchiv brennen am 24.September nieder. Sämtliche Dokumente gehen dabei verloren.

    1873

    Munster erhält Anschluss an das Eisenbahnnetz. Die Freie Hansestadt Bremen läßt auf preußischem Territorium zwischen Langwedel und Uelzen eine Eisenbahnlinie bauen und von der Magdeburg-Halberstädter-Eisenbahn betreiben. Der Personenverkehr auf der Strecke wurde am 15. Mai 1873 aufgenommen. Das kleine Dorf Munster mit seinen weniger als 500 Einwohnern erhält eine Bahnstation. Munster liegt damit an der Bahnlinie Bremen - Berlin, die ab 1999 ihre zweite Geburtsstunde erleben wird.
     

    1893

    Der Truppenübungsplatz und das Truppenlager bei Munster entstehen. Seit 1866 ist das frühere Königreich Hannover preußische Provinz. 1891 beginnt das preußische Kriegsministerium damit, Heide- und Moorflächen zwischen Munster, Reiningen und Wietzendorf aufzukaufen, und für das X. Hannoversche Armee-Korps einen Truppenübungsplatz anzulegen. Das Truppenlager wird Dank der vorhandenen Eisenbahnstation "Munster in Hannover" bei Munster, etwa 1,5 km vom Ortszentrum entfernt angelegt. Die erste Belegung des Lagers erfolgt im Juni 1893 durch das Infanterieregiment 91 aus Oldenburg unter seinem Kommandeur Oberst Paul von Hindenburg, dem späteren Reichspräsidenten. Aus dem 1916 eingerichteten Gasplatz Breloh im Norden Munsters wird 1935 der Truppenübungsplatz Munster-Nord.
     

    1937

    Verleihung des Stadtwappens. Mit Erlass vom 4. März 1937 hat der Oberpräsident der Provinz Hannover der Gemeinde Munster das erste Wappen verliehen. Am 17. Mai 1967 wurde durch den Regierungspräsidenten in Lüneburg die jetzige Fassung genehmigt.
     

    1945

    Entlassungslager für kriegsgefangene deutsche Soldaten. Die britische Besatzungsmacht richtet in den ausgedehnten militärischen Liegenschaften der Wehrmacht das größte Entlassungslager für kriegsgefangene Soldaten der Wehrmacht ein. Nach zuverlässigen Angaben von Mitarbeitern der Lagerverwaltung wurden in Munster und Breloh etwa 1,7 Millionen Kriegsgefangene entlassen und in ihre Heimat gebracht. Im Lager Hornheide entstand das Flüchtlingslager Breloh.
     

    1950

    Der Maler Robert Stratmann stirbt am 13.Mai  Während der Arbeit an einem Ölgemälde in der Wilhelm-Bockelmann-Straße verstirbt Robert Stratmann. Er wird am 16. Mai 1950 auf dem Friedhof der St. Urbani-Kirche beigesetzt. 

    1956

    Munster wird Garnison der Bundeswehr. Munster - Lager wird Standort für bedeutende militärische Einrichtungen der 1955 geschaffenen neuen deutschen Streitkräfte, Bundeswehr. Fast zeitgleich werden Truppenübungsplatzkommandantur, Standortverwaltung, Panzertruppenschule, Panzergrenadierschule, Panzerlehrbataillon, Panzergrenadierlehrbataillon, Erprobungsstelle und andere Einheiten und Dienststellen aufgebaut. Daraus entwickelt sich die größte Garnison der Bundeswehr im vereinigten Deutschland. Die britischen Stationierungsstreitkräfte, die seit Kriegsende in Munster eine Garnison unterhielten, geben diese 1993 endgültig auf und verlassen Munster.

    1959

    Grundsteinlegung St. Michael Kirche. Der Hildesheimer Bischof Heinrich Maria Janssen und Militärgeneralvikar Georg Werthmann  legen am 18.Juli den Grundstein zur St. Michael Kirche in der Bahnhofstraße.

    1961

    Einweihung Sportpark Osterberg. Der neuerrichtete Sportpark Osterberg wird am 15.Juni feierlich eingeweiht und seiner Nutzung übergeben.

    1967

    Verleihung der Stadtrechte. Am 20. Oktober 1967 übergab der damalige Innerminister Niedersachsens, Richard Lehners, in einer Festveranstaltung in der Aula der Süllbergschule die Verleihungsurkunde der Stadtrechte an den seinerzeitigen Bürgermeister Munsters, Werner Knebel. Durch die Schaffung von Wohnungen für etwa 2000 Bedienstete der Bundeswehr - Soldaten, Beamte, Angestellte und Arbeiter - , den Bau von öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen - Schulen, Kirchen, Rathaus, Kindergärten, Kläranlage, Sportstätten usw. - hatte die bis dahin ländlich wirkende Gemeinde eher städtisches Gepräge erhalten.

    1971/1972

    Gebietsreform. Aufgrund freiwillig geschlossener Gebietsänderungsverträge werden 1971 die früher selbständigen Gemeinden Alvern, Ilster, Oerrel, Töpingen und Trauen und ein Jahr später die Gemeinde Breloh und aus dem Landkreis Uelzen die Gemeinde Lopau in die Stadt Munster eingegliedert.

    1976

    Letzter Abbau von Kieselgur aus dem jetzigen Flüggenhofsee. Am 13.September wird zum letzten Mal aus der Grube Else Kieselgur gefördert. Daraus entstand später der Flüggenhofsee.

    1977

    Ministerpräsident Dr. Ernst Albrecht besucht Munster. Er wird von Bürgermeister Dr. Günther Winkelmann am 24.Februar empfangen.

    1979

    Einführung der Orientierungsstufe. Mit der landesweiten Einführung der Orientierungsstufe wird auch in Munster am 01.August diese neue Schulform eingeführt.

    Alfred Schröder wird am 15.November Bürgermeister der Stadt Munster. Er wurde damit als Nachfolger des verstorbenen Dr. Günther Winkelmann gewählt.

    1982

    Gymnasium in Munster. Mit Beginn des Schuljahres zum 01.08.wird mit dem Aufbau eines Gymnasiums als Außenstelle des Gymnasiums Soltau begonnen. Die ersten beiden 7. Klassen werden im Schulzentrum zum Schützenwald unterrichtet. Die Außenstelle leitet  Studiendirektor Dörnte.

    Die Schulträgerschaft für die Schulformen des Sekundarbereiches (Orientierungsstufe, Hauptschule, Realschule, Gymnasium und Sonderschule für Lernbehinderte) geht auf den Landkreis über. Den Vertrag unterzeichnen am 08.Dezember in Munster der Landrat Wolfgang Buhr, Oberkreisdirektor Klaus Schumacher, Alfred Schröder und Stadtdirektor Heinrich Peters.

    1983

    Am 03.März werden der 2. und 3. Stock auf dem Neubauteil des Rathauses eingeweiht.

    Vertrag zur Errichtung des Panzermuseums Munster. Am 29.April/15.Mai unterschreiben die Stadt Munster und die Bundesrepublik Deutschland  einen Vertrag über die Errichtung und den Betrieb des Panzermuseums Munster. Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

    1984

    Begründung der Städtepartnerschaft mit Radcliff/Ky., USA. Vor dem Hintergrund einer sich ausbreitenden anti-amerikanischen Stimmung in Deutschland und aufgrund von Gemeinsamkeiten beider Städte - Munster und Radcliff sind die Garnisonen der Panzertruppenschulen der Streitkräfte ihrer Länder - wurden am 20. Oktober 1984 offizielle partnerschaftliche Beziehungen zwischen beiden Städten aufgenommen.

    1985

    Einweihung Gänsebrunnen. Der Gänsebrunnen von Bernd Maro wird zusammen mit dem bereits fertiggestellten neuen Marktplatz in Anwesenheit einiger tausend Einwohner und unter der Mitwirkung der Singgemeinde Munster am 19.Oktober eingeweiht.

    1986

    Im Sommer wird mit einem Stadtfest die neu- und umgestaltete Innenstadt eingeweiht.

    1987

    Umzug des Gymnasiums zum Süllberg. Am 01.August zieht das Gymnasium Munster, welches aus der Außenstelle des Gymnasiums Soltau hervorgegangen ist um auf das neu errichtete Gebäude auf dem Süllberg. Orientierungsstufe Munster zieht in das Schulzentrum zum Schützenwald um.

    Enthüllung der Kunstwerke "Wasser und Luft" und "Lili-Marleen-Gruppe". Am Vorabend  des 20. Stadtgeburtstages werden im Innenhof des Rathauses die Glasplastik „Luft und Wasser“ von Milan Vobruba und am westlichen Ende der Wilhelm-Bockelmann-Straße die Bronze von Klaus Homfeld „Lili-Marleen-Gruppe“ enthüllt.

    1988

    1. Landesausstellung NATUR IM STÄDTEBAU. Nachdem von 1983 - 1986 die Innenstadt Munsters völlig neu und umgestaltet worden war, beauftragte die Landesregierung die Stadt Munster, 1988 damit die 1. Landesausstellung NATUR IM STÄDTEBAU durchzuführen. Ihr ging ein Ideenwettbewerb voraus, zu dem zahlreiche Städtebauer, Architekten und Landschaftarchitekten Vorschläge einreichten. Schließlich wurden Anregungen von verschiedenen Verfassern verwirklicht, soweit es die finanziellen Möglichkeiten des Landes und der Stadt Munster zuließen. Am Freitag, den 13. Mai 1988 eröffneten Ministerpräsident Ernst Albrecht und der zuständige Sozialminister Hermann Schnipkoweit die Ausstellung, siehe Foto. Bei der Eröffnungsveranstaltung wird der von Fred Böhme komponierte Festmarsch „Gruß aus Munster“ in einem Arrangement von OTL Hermann Goldbeck vom Heeresmusikkorps 3 uraufgeführt.
    Die Ausstellung lockte bis zu ihrem Ende am 20. Oktober mehrere zehntausend Besucher in die Stadt. Das Besondere dieser Ausstellung ist, daß alle dafür geschaffenen Anlagen erhalten blieben. Somit ist dies ein dauerhafter Gewinn für die Stadt. Das Ausstellungsgelände besitzt auch nach Jahren noch einen hohen Informationswert für interessierte Besucher.

    1989

    Am 09.April wird die Schafstallkirche eingeweiht.

    1991

    Begründung der Städtepartnerschaft mit Mitschurinsk in Russland. Glasnost und Perestroika in der Sowjetunion führten zum Abbau der Spannungen zwischen Ost und West. Die Grenzen öffneten sich und gegenseitige Besuche wurden möglich. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberführsorge veranstaltete 1990 in Munster ein internationales Jugendlager mit Teilnehmern aus der UdSSR, Polen, DDR, Norwegen und Frankreich. Nach Rückkehr der Delegation aus Russland, setzten sich Vertreter der Stadt Mitschurinsk mit der Stadt Munster in Verbindung, um partnerschaftliche Beziehungen aufzunehmen. In den Ländern der früheren UdSSR herrschte zum Teil bittere Not. Die Stadt Munster entsandte im Frühjahr 1991 einen ersten Hilfsgütertransport nach Mitschurinsk und eine offizielle Abordnung besuchte die Stadt 450 km südöstlich von Moskau. Bereits am 20. Oktober 1991 wurden im Rathaus in Munster die Partnerschaftsurkunden ausgetauscht. Trotz der ebenfalls großen Entfernung zwischen Munster und Mitschurinsk (2.700 km) und der Tatsache, dass Mitschurinsk etwa 120.000 Einwohner zählt, entwickelt sich auch diese Städtepartnerschaft gut. Sie hat schon jetzt viel zur Völkerverständigung beigetragen.
     
    Niedersaschsenbrunnen. Der Niedersachsenbrunnen am Friedrich-Heinrich-Platz wird eingeweiht.
     
     
     
     
     
     
     

     

    1993

    100 Jahre Soldaten in Munster. Munster wäre sicher heute noch ein kleineres Heidedorf, wie es noch viele in der Region gibt, wenn 1883 nicht der Truppenübungsplatz und das Truppenlager hier entstanden wären. Seit dieser Zeit ist die Entwicklung des Ortes eng mit dem Militär verbunden und über das Militär mit der Geschichte Deutschlands und Europas. Die Bevölkerung der Stadt und die Soldaten der Garnison haben 1993 in unterschiedlichsten Veranstaltungen dieser Entwicklung gedacht und insbesondere die segensreiche lange und hoffentlich andauernde Friedensepoche seit 1945 gewürdigt. Am 21.August findet eine Großveranstaltung der Bundeswehr aus Anlaß „100 Jahre Soldaten in Munster„ in Kohlenbissen statt.
     
    Verabschiedung der Briten aus Munster. Die Briten verabschieden sich am 29.Juni mit einem Appell auf dem Marktplatz von den Einwohnern ihrer Garnison Munster. Im Anschluß daran findet eine Abschiedsveranstaltung der Stadt in der Festhalle statt.

    1994

    14. Tag der Niedersachsen in Munster, Lüneburger Heide. Die Stadt Munster war vom 8. - 10. Juli die Ausrichterstadt des 14. Tages der Niedersachsen. Dieses Landesfest war 1981 von der damaligen Regierung unter Ministerpräsident Ernst Albrecht ins Leben gerufen worden. Tage der Niedersachsen als Feste des ganzen Landes sollten dazu beitragen, dass die Menschen in dem Bundesland Niedersachsen mit seinen vielfältigen Kulturen, Sitten und Gebräuchen, aber auch mit seinen unterschiedlichen Landschaften von der Nordseeküste bis zum Harz, vom Emsland bis an die Elbe, die damals noch die Grenze zur DDR bildete, besser kennenlernen sollten und sich allmählich ein „Niedersachsengefühl“ entwickelt. Ministerpräsident Gerhard Schröder eröffnete am 9. Juli 1994 das bisher größte und wohl bedeutendste Fest, das in Munster veranstaltet wurde und das auch als ein besonders harmonisches und schönes Landesfest in die Geschichte der Niedersachsentage eingegangen ist.
     

    1996

    1. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN, Munster, Lüneburger Heide". Im Jahre 1996 hat die Stadt, im Bemühen um die Quailität des Ortes durch mehr Grün und durch die Schaffung von Kunst im öffentlichen Raum, die 1. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN" ins Leben gerufen. Der renommierte Glaskünstler Milan Vobruba, der sich in Munster niedergelassen hat, wollte eine Ausstellung organisieren, die die Wirkung von Glaskunst im Garten demonstrieren sollte. Es haben an der Ausstellung 27 Künstlerinnen und Künstler aus 9 Ländern teilgenommen mit 78 Objekten. Das Ausstellungsgelände war über fünf Ausstellungsbereiche verteilt und war ein großer Erfolg.
     

    1998

    2. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN, Munster, Lüneburger Heide". An dieser Ausstellung hatten endgültig 46 Künstlerinnen und Künstler aus 11 Ländern teilgenommen. Sie stellten insgeamt 124 Objekte aus, die je zur Hälfte im Freien bzw. in Räumen gezeigt wurden. Die Stadt Munster stiftete einen Kunstpreis. Dr. Nazzarena Barne-Fritsch erhielt für ihr "Kreuz" den 1. Preis und ein Preisgeld in Höhe von 5.000 DM. Der 2. Preis ging an Oliver Schaugg "Lichtobjet 10 Reflektion" und war mit 1.500 DM dotiert. Heinz-Willy Horn und Jaroslav Wasserbauer erhielten für ihr Objekt "Peanuts people Sasanka" den 3. Preis und ein Preisgeld von 1.000 DM. Der Sonderpreis von Höhe von 500 DM ging an Hans Vobruba für "Liten mask". Die Übergabe der Preise erfolgte durch den Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Thomas Oppermann, am 7. September 1998 im Ollershof.
     

    1999

    Begründung der Städtepartnerschaft mit Eragny sur Oise in Frankreich. Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projektes "Comenius" ist eine Internetverbindung zwischen dem Gymnasium Munster und dem französischen College Pablo Picasso in Eragny sur Oise entstanden. Diese gemeinsame Arbeit im Internet hat zu persönlichen Kontakten geführt und beide Schulen dazu veranlasst, in ihrer jeweiligen Kommune die Möglichkeiten einer Städtepartnerschaft anzusprechen. In beiden Städten ist dies auf ein positives Echo getroffen und die Räte beider Städte haben in ihren Sitzungen am 24. Juni 1999 die Partnerschaft beschlossen. Die Patenschaftsurkunden wurden am 24. September 1999 in Eragny und anlässlich des Stadtgeburtstages am 20. Oktober 1999 in Munster unterzeichnet.
     

    2000

    Weltweites Projekt der EXPO 2000 in Munster „Sanierung von Altlasten - Technologie für die Umwelt“. Das Vorhaben war unter dem Leitthema Umwelt: Klima, Landschaft als weltweites Projekt bei der EXPO 2000 Hannover GmbH registriert. Projektträger war die "Arbeitsgemeinschaft für das weltweite Projekt der EXPO 2000 in Munster". Ziel des Projektes war es, die Spitzenstellung deutscher Unternehmen in der Umwelttechnik, bei der Sanierung von Luft-, Boden- und Gewässerbelastungen einschließlich der Kampfmittelbeseitigung sowie beim Einsatz von umwelt- und ressourcenschonender Verfahren zum Schutz von Mensch und Natur darzustellen.

    3. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN, Munster Lüneburger Heide". Im Jahr der Weltausstellung EXPO 2000 sollte wiederum eine Ausstellung stattfinden. Sie sollte einen bemerkenswerten Beitrag zu dem Weltereignis unter dem Motto "Mensch - Natur- Technik" leisten und fand in der Zeit vom 21. Juli bis 3. September statt. Das große Interesse der Künstlerinnen und Künstler, nämlich mehr als 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 18 Ländern und 4 Kontinenten, war eine Überraschung. Diese Ausstellung fand in den Medien großes Interesse. Die Ausstellung wurde erfreulich positiv von der Bevölkerung aufgenommen. Geschätzte Besucherzahl während der gesamten Ausstellung etwa 8.000 bis 10.000. Ein Kunstpreis wurde ebenfalls ausgelobt. Den 1. Preis in Höhe von 5.000 DM erhielt Frank Raendchen, Eutin, für sein Objekt "S 2-vierteilig", der 2. Preis in Höhe von 3.000 DM ging an Ute Stender, Lübtheen, für "Der Fluss", und den 3. Preis erhielt Zbigniew Gula, Düsseldorf für "Objekt". 10 weitere Künstlerinnen und Künstler erhielten noch Belobigungen (Urkunden). Die Ausstellung hat sich endgültig als Biennale der Glasplastik für den Garten etabliert.
     

    2001

    Lili-Marleen-Gruppe geht auf Reisen. Die Skulptur Lili-Marleen wird im Haus der Geschichte in Bonn im Rahmen der Ausstelluong "Lili Marleen - ein Schlagr macht Geschichte" ausgestellt.

    Wahl eines hauptamtlichen Bürgermeisters. Stadtdirektor Klaus Westerkowsky wird in direkter Wahl zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister gewählt.

    2002

    4. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN, Munster Lüneburger Heide". Diese Ausstellung fand in der Zeit vom 7. Juni bis 7. Juli statt. 89 Künstlerinnen und Künstler mit über 150 Werken nahmen an der Ausstellung teil. Den 1. Preis in Höhe von 2.500 € erhielt Korbinian Stöckle, Minden, für "Zwischenwelten", der 2. Preis in Höhe von 1.500 € ging an den Ungar Andràs Bojti für "Gates of Life", der 3. Preis an Patrick Seegers, Haselauf, für seine "Schweineschale". Die fünfköpfige internationale Jury unter dem Vorsitz der Finnin Dr. Kaisa Koivsto hatte keine leichte Aufgabe, unter den über 150 ausgestellten Glasplastiken die Preisträger zu ermitteln. Die Jury vergab darüber hinaus einen Sonderpreis für Kleinplastiken und würdigte durch besondere Anerkennung weiterer sieben Künstlerinnen und Künstler deren künstlerische Leistung.

    700 Jahre Töpingen. Am 31. August feierte die Ortschaft Töpingen ihren 700. Geburtstag. Erstmals erwähnt wurde Töpingen 1302 im Stadtbuch von Lüneburg. Als Erinnerung wurde ein Gedenkstein in der Ortsmitte von Töpingen aufgestellt.

    Umbenennung des Panzermuseums. Das Panzermuseum wird umbenannt in  "Deutsches Panzermuseum Munster"

    Kulturraum Oberes Örtzetal. Es beginnt die Zusammenarbeit mit den benachbarten Gemeinden Wietzendorf, Bergen, Faßberg und Hermannsburg in der Agrarstrukturellen Entwicklungsplanung mti dem Namen "Kulturraum Oberes Örtzetal".

    2003

    Bau einer Bühne auf dem Markplatz. Auf dem Marktplatz wird eine feste Bühne gebaut.

    Munster feiert 700 Jahre erstmalige urkundliche Erwähnung. In mehrmonatiger Vorbereitungszeit haben Vertreter von Wirtschaft, Vereinen, Dienststellen der Bundeswehr und der Stadt ein Festprogramm zusammengestellt, das sehr vielseitig ausgefallen war und jedem etwas bot. Das Jubiläumsstadtfest selbst wurde vom 04. - 06. Juli gefeiert. Ministerpräsident Christian Wulff eröffnete das Fest und würdigte dabei das ehrenamtliche Engagement der Munsteraner. Die ganze Stadt war ein fröhlicher Budenzauber. Höhepunkte waren sicherlich der große Umzug am Sonntag und die Enthüllung des Findlings "700 Jahre Munster" durch Bürgermeister Westerkowsky.
     

    Die Stadt nahm am Projekt "Ab in die Mitte! Die City-Offensive Niedersachsen" teil. 75 Städte und Gemeinden hatten sich für den 2003 in Niedersachsen erstmals gestarteten Wettbewerb gemeldet. Die unterwartet hohe Bewerberzahl war ein deutliches Zeichen für den Bedarf an dieser Stadtmarketing-Initiative. "Ab in die Mitte!" soll Leben in die Innenstädte bringen und ihre Attraktivität steigern. Denn die Städte sind Lebensraum, Wirtschaftsraum und Kulturgut zugleich. Den Negativtrends wie Uniformierung, Filialisierung, Leerständen und Mangel an Freizeitangeboten setzten die 17 ausgewählten Städte kreative und innovative Freizeit-, Kunst- und Kulturaktionen entgegen. Für die Umsetzung flossen den Städten insgesamt Fördergelder in Höhe von fast 75.000 € zu. Am 3. Dezember 2002 erhielten Bürgermeister Klaus Westerkowsky und Stadtmanager Rainer Jacob die Teilnahmeurkunde. Das von der Stadt Munster eingereichte Projekt stand unter dem Motto "Feuer und Flamme für Munster". Die neun Tage umfassende Gesamtveranstaltung wurde an drei Wochenenden im August und September 2003 durchgeführt.

    2004

    5. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN, Munster Lüneburger Heide". An dieser Ausstellung vom 06. - 18.07. nahmen 49 Künstler/innen mit 86 Exponaten teil. Den Kunstpreis der Stadt Munster in Höhe von 5.000 Euro teilten sich vier Künstler. Den mit 2.500 Euro dotierten 1. Preis erhielt Vladimir Klein aus der Tschechischen Republik für seine imposante Plastik "Ship-Sun". Die Französin MIcheline Domancich überzeuge die Jury mit einer Skulptur "Conversation" und bekam dafür den mit 1.500 Euro dotierten 2. Preis. Den 3. Preis teilten sich zwei Künstler: jeweils 500 Euro erhielt Norbert Kiefer für seine Plastik "Beziehung II" sowie der Däne Per Ren'e Larsen für "Massive". Den Publikumspreis erhielt das Kunstwerk "Komposition" von Hansi Falc-Vobruba.
     
    Milan Vobruba verläßt Munster.Der Glaskünstler Milan Vobruba verläßt nach 17 Jahren die Stadt Munster und schenkt der Stadt die auf dem Hof der Wassermühle stehende Skultur "Harmonie".

    777. Jubiläum der Ortschaft Alvern. Am 17. Juli 2004 wurde in einer Feierstunde in der Reithalle zur Kammer das 777. Jubiläum der Ortschaft Alvern gefeiert. Aus diesem Anlass wurde am Ortseingang ein Schild aufgestellt, das auf dieses Jubiläum hinweist.
     

    2005

    25 Jahre Stadtwerke Munster. Die Stadtwerke Munster GmbH feiern auf dem Marktplatz mit einem Konzert ihr Jubiläum mit einem Live-Konzert.

    Nikolausmarkt am Ollershof. Die Nikolausmarkt findet erstmals nicht mehr auf dem Marktplatz, sondern auf dem Gelände des Ollershof statt.

    2006

    6. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN, Munster Lüneburger Heide". Ca. 6.000 Besucher/innen wurden in den Ausstellungsbereichen Ollershof und Stadtbücherei gezählt, die sich die Ausstellung vom 19.08. bis 17.09. angesehen hatten. Die Stadtwerke Munster GmbH und die Fa. EWE AG sponserten den Kunstpreis in Höhe von 6.000 Euro, der wie folgt vergeben wurde: 1. Preis: Franziska Peter für Plastik "Mädchen", 3.000 Euro, 2. Preis: Uwe Hempel für sein Objekt "Lichtgräser", 2.000 Euro, den 3. Preis teilten sich Inka Dybus fSkulptur "Arche" und Friedrich Pankow Objekt "Wachsen" und erhielten je 500 Euro. Der Publikumspreis wurde in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift GLASHAUS vergeben, den Marion Hempel für ihr Objekt "Lichtfänger" erhielt.
     
    50 Jahre Bundeswehr. Die örtlichen Dienststellen und Einheiten der Bundeswehr: Standortverwaltung, Truppenübungsplatzkommandantur, Panzertruppenschule, Panzergrenadierlehrbataillon 92 und Panzerlehrbataillon 93 feiern mit der Bevölkerung ihr 50-jähriges Bestehen.
     
    2.Mittelaltermarkt. Am 05. und 06.08.2006 wird der 2.Mittelaltermarkt rund um die St. Urbani Kirche veranstaltet.
     
    Bürgermeisterwahl. Adolf Köthe wird Bürgermeister der Stadt Munster.

    2007

    755 Jahre Ortschaft Trauen. Die Trauener Bürger feierten mit einem Dorffest ihr Jubiläum. Der Arbeitskreis Heimatpflege Munster dokumentiert die Geschichte der Gemeinde. Die Chronik "Die Gemeinde Trauen im Wandel der Zeit" basiert auf Schulchroniken von Sültungen und Trauen und den Materialien, die 2002 für eine Ausstellung über Trauen zusammengetragen wurden. Höhepunkt der Feier war ein Festumzug durch die Ortschaft.
     
    3.Mittelaltermarkt. Am 04. und 05.08.2007 findet der 3.Mittelaltermarkt rund um die St. Urbani Kirche statt.

    2008

    700 Jahre Ortschaft Oerrel. Die älteste bekannte Erwähnung des Ortes Oerrel ist ein Eintrag im alten Bürgerbuch von Lüneburg aus dem Jahre 1308. Dies war Anlass genug, dass die Oerreler ein großes Fest veranstalteten. Ein Wandkalender mit Fotos aus dem Dorf und der Umgehung wurde herausgegeben, der auch geschichtliche Informationen über die vergangenen 700 enthält. Zur Erinnerung an die 700-Jahr-Feier wurde durch Ortsvorsteher Hagen Brockmann ein Gedenkstein enthüllt.
     
    7. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN". 2008 beteiligten sich 60 Künstlerinnen und Künstler aus 16 Nationen und stellten 102 Exponate aus. Erstmals wurde begleitend zur Ausstellung ein Workshop durchgeführt, an dem insgesamt 8 Studierende der Glasfachschule Zwiesel teilnahmen, davon wurden 3 Exponate verkauft.
     
    Beginn der Städtefreundschaft mit Muggiò. Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projektes "Comenius" ist zwischen dem Gymnasium Munster und der italienischen Schule im Großraum Mailand eine Städtfreundschaft entstanden. Im Mai 2008 wurde sodann eine dreijährige Erklärung vereinbart, dass zwischen Munster und Muggiò regelmäßig Schüleraustausche stattfinden. Diese Erklärung wird regelmäßig verlängert. Ziel ist es dabei eine Erweiterung der Schülerhorizonte durch den bilateralen Charakter zu ermöglichen.

    1. Volksradfahren und Inlineskaten auf den Truppenübungsplätzen Munster Nord und SüdVolksradfahren 2008

    Einrichtung der dezentralen Kfz-Zulassung im Bürgerbüro. Im Bürgerbüro wird eine Kfz-Zulassungsstelle als Außenstelle für den Landkreis eingerichtet.

    Zusammenlegung der Grundschulen. Die Grundschule Breloh und die Grundschule am Süllberg werden zu einer Grundschule zusammengelegt und unter dem Namen "Grundschule im Örtzetal mit Außenstelel Breloh" geführt.

    25 Jahres Deutsches Panzermuseum. Ministerpräsident des Landes Niedersachsen Christian Wulff eröffnet am 29.April die Veranstaltung zum Erweiterungsbau (Halle 2) und zum 25jährigen Jubiläum des Deutschen Panzermuseums Munster. Am 04.Mai öffnet das Panzermuseum zu diesem Anlaß mit einem Familientag und freiem Eintritt seine Türen. Es wurden rund 6.000 Besucher gezählt.

    2009

    Neubau des Kunstrasenplatzes im Sportpark Osterberg.

    Abriss des ehemaligen Kaufhauses Marquard udn Beginn des Neubaus des Bürgerhauses durch die Stadtwerke Munster-Bispingen GmbH.

    Tag der offenen Tür. Ein Höhepunkt war der am 17.Mai veranstaltete “Tag der offenen Tür“. An diesem Tag, der durch die Stadt Munster, den Förderverein, dem Ausbildungszentrums Munster und der Panzerlehrbrigade 9 veranstaltet wurde,  nahmen über 5.200 Besucher teil.

    2010

    8. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN". 2010 beteiligten sich 44 Künstlerinnen und Künstler aus 11 Ländern und stellten 66 Exponate aus. Erstmals stellte ein Künstler, Jens Gussek, Zeichnungen und Objekte aus. Der Kunstpreis in Höhe von 6.000 € wurde zu gleichen Teilen an Jörg Hanowski "Symbiose", an Priska Jacobs mit "Universalsprache" und an Friedrich Pankow u. Kerstin Schmidt mit "Der Wal des Jonas" verliehen. Der Publikumspreis ging ebenfalls an Priska Jakobs aus der Schweiz für das Kunstwerk "Universalsprache".

    Gründung der Grund- und Förderschule Munster mit Schwerpunkt Lernen mit drei Standorten. Die Grundschule Im Örtzetal mit Außenstelle Breloh wird mit der Pestalozzischule zusammengelegt.

    Tag der offenen Tür. Der Tag der offenen Tür wurde erstmals im September veranstaltet. Damit sollte mehr Besuchern die Möglichkeit nach der Modellbauausstellung zu Pfingsten gegeben werden ein zweites Mal eine Großveranstaltung im DPM zu besuchen. Die offizielle Zählung ergab  4.125 Besuchern

    2011

    Eröffnung des Bürgerhauses.
    Das Bürgerhaus wird nach seiner Fertigstellung eröffnet und ist seitdem fester Bestandteil der soziales Arbeit für alle Generationen in Munster.

    2012

    Erneuerung Holzsteg im Örtzetal. Der zur Landesausstelluing "Natur im Städtebau" 1988 errichtete lange Holzsteg im Örtzetal wird aufgrund seiner Baufälligkeit komplett erneuert.

    Skulpturenweg Wasserkunst eröffnet. Die Bürgermeister der Städte und Gemeinden des Oberen Örtzetals eröffneten am 19.07. gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern den Skulpturenweg Wasserkunst im Oberen Örtzetal. Damit wurde das seit 2008 unter Federführung der Stadt Munster begleitete Projekt offiziell beendet und die Kunstwerke der Öffentlichkeit übergeben. Ziel des Projektes war, mit Skulpturen die Flussläufe von Örtze und Wietze erlebbar zu machen. Künstlerinnen und Künstler aus der Region entwickelten hierzu Ideen und Vorschläge und suchten passende Standorte. Sie schufen große, farbige und raumgreifende Kunstwerke aus den verschiedensten Materialien, platzierten sie an Flussquerungen von Örtze, Kleiner Örtze und Wietze und fügten dem regionsprägenden Element  „Wasser“ so eine weitere, individuelle, künstlerische Komponente hinzu. Wladimir Rudolf schuf für die Örtzeniederung in Dethlingen das Kunstwerk „Boot in Rot“ und stellte „Wachstum“ an der kleinen Örtze in Kreutzen auf. Für die Gemeinde Wietzendorf war das Munsteraner Künstlerpaar Wladimir und Natalia Rudolf ebenfalls aktiv. Dort markierten sie die Niederungen der Wietze mit den Skulpturen „Sitzende“ und „Heidjer“. Über Rad- und Fußwege sind alle Kunstwerke zum „Skulpturenweg Wasserkunst“ miteinander verbunden und dokumentieren so den Zusammenhalt und das Gemeinsame dieser Region. Die Kosten des Projektes betrugen insgesamt 55.000 €, die EU und das Land Niedersachsen gaben eine Förderung in Höhe von 34.000 €. Die Stiftung der Kreissparkasse Soltau unterstützte einige Kunstwerke zusätzlich mit insgesamt 3.000 €, sodass die Gemeinden jeweils rd. 4.200 € tragen.

    "Stahl auf der Heide". 'Am Tag der offenen Tür am 02.Sepember mit dem Titel "Stahl auf der Heide" wurden 4.930 Besucher gezählt.

    2013

    Der Rat beschließt das Basiskonzept für die Entwicklung des Deutschen Panzermuseums.

    9. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN". 74 Künstlerinnen und Künster aus 23 Ländern stellten 106 Exponate im Außenraum aus. 91 Kleinplastiken wurden zusätzlich im Saal der Stadtbüherei und erstmals auch in der St. Urbani-Kirche gezeigt.

    Stahl auf der Heide. In 2013 sprengte die Veranstaltlung „Stahl auf der Heide“ alle bisherigen Dimensionen bei weitem. Dieses Jahr wurde primär über Facebook geworben, was durch einen bewusst geförderten Schneeball-Effekt dazu führte, dass die Werbung für die Veranstaltung über 100.000 Nutzer erreichte. Die Veranstaltung, zog auf 9.300 Besucher an. So sehr diese Zahlen auch freuen, muss auch festgestellt werden, dass das Museum damit am absoluten Rand seiner Kapazitäten angekommen ist. 

    2014

    40 Jahre Lehrsammlung / 30 Jahre Panzermuseum. Das Panzermuseum und die Lehrsammlung feierten gemeinsam zwei Runde Geburtstage. Die Lehrsammlung wurde vor 40 Jahren offizielle anerkannt; das Panzermuseum wurde vor 30 Jahren eröffnet. Anlässlich dieses Geburtstages wurde am 17. Juni ein Festakt im Museum begangen, zu dem mehrere Dutzend geladene Gäste aus den Bereichen Militär, Politik, Medien, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft geladen waren.

    Stahl auf der Heide. Mit über 12.500 Besuchern war die Veranstaltuong die bisher Größte, bei der auf dem Gelände des Deutschen Panzermuseum und dem angrenzenden Gelände "Barkhof" Vorführungen verschiedener Arten gezeigt wurden.

    Der Schulkindergarten an der Grund- und Fröderscule wird seit dem Schuljahr 2014/2015 nicht mehr angeboten.

    Bürgermeisterwahl. Christina Fleckenstein wird Bürgermeisterin der Stadt Munster.

    2015

    Ausbau Breitbandnetz. Es wird ein Vertrag mit dem Landkreis Heidekreis zum Ausbau des Breitbandnetzes im ländlichen Bereich geschlossen.

    Boule-Bahn. Es wird aus dem Stadtleitbild das Projekt Boule-Bahn am Marktplatz realisiert.

    Tontafeln "Wir schreiben Eure Namen". Schüler der 10. Klasse der Realschule fertigen Tontafeln mt den Namen verstorbener russische Kriegsgefangener, die anschließend in Zusammenarbeit mi dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsroge auf dem Waldfriedhof aufgestellt werden.

    GLAS-INTERMEZZO. Vom 18.April bis 17.Mai stellen 14 Künstlerinnen und Künstler, allesamt Preisträger des seit 1998 zur Internationalen Ausstellung GLASPLASTIK UND GARTEN verliehenen Kunstpreises, über 40 Glaskunstwerke als „Zwischenschritt“ zur Ausstellung GLASPLASTIK UND GARTEN 2016 außergewöhnliche Kunstwerke aus Glas in der Stadtbücherei Munster aus.

    Tag der offenen Tür im Panzermuseum. Weil Stahl auf der Heide 2015 kostenpflichtig und zahlenmäßig begrenzt wurde, hat das Panzermuseum ergänzend einen klassischen „Tag der offenen Tür“ eingeführt, der am 12. Juli veranstaltet wurde. 3.300 Besucher folgten der Einladung zum
    Blick hinter die Kulissen des Museums. Das Panzermuseum bot bei freiem Eintritt  viele Attraktionen an.

    Stahl auf der Heide. Um den Erwartungen der Besucher gerecht zu werden, ist die Zahl der Besucher auf 7.500 Eintrittskarten begrenzt worden. Der Verkauf erfolgte vorab ausschließlich online. Das Programm am 06.September umfasst dynamische Vorführungen von Modellpanzern, historischen Reenactment durch verschiedene Vereine und Gruppen sowie ebenfalls dynamische Vorführungen von Panzern und Militärfahrzeugen im Außenbereich.

    Detlinger Teich. Durch das Umweltforschungszentrum Leipzig werden mithilfe von zusätzlichen Leitungssystemen Tracer-Flüssigkeiten in das Grundwasser im Bereich des Dethlinger Teiches gegossen, um die Fließrichtung des Grundwassers zu ermitteln. Weiterhin konnte eine erste Schöpfprobe aus dem Teich entnommen werden, bei der Abbauprodukte von Lost festgestellt werden.

    Am 25.Februar 2015 fand in der Festhalle der Stadt Munster eine öffentliche Informationsveransstaltung der Stadt Munster und des Heidekreises zum Thema Altlasten im Dethlinger Teich statt. Auch die Arsenbelastung auf dem Truppenübungsplatz Munster wurde dabei thematisiert. neben dem geschichtlichen Hintergrund und der Darstellung der bisherigen Maßnahmen wurde über das weitere Vorgehen informiert.

     

     

    2016

    10. Internationale Ausstellung "GLASPLASTIK UND GARTEN".Über 65 Künstlerinnen und Künstler aus 20 Ländern stellen vom 27.Auguste bis 18.September insgesamt 177 Exponate für den Außenraum wie auch Kleinplastiken in der St. Urbani Kirche und im Saal der Stadtbücherei aus. Der 1.Preis wird an Simone Fezer für das Objekt "Fragile Words" vergeben. Der Publikumspreis geht an Helga Marschke-Schaupeter für das Kunstwerk "Windmühlenbaum". Die Beaufsichtigung der Kunstwerke bei Tag und Nacht erfolgte durch ehrenamtliche Unterstützung von Munsteraner Vereinen und Organisationen. Die Galerie an der Örtze war Informationspunkt für Künstler und Besucher.

    Eingliederung der Munster Touristik. Der Eigenbetrieb Munster Touristik wird in den städtischen Haushalt eingegliedert und gehört fortan zur Fachgruppe Kultur.

    Städtepartnerschaft Munster-Mitschurinsk. Die Städtepartnerschaft Munster-Mitschurinsk feiert 25-jähriges Jubiläum.

    Stahl auf der Heide. Die kostenpflichtige Veranstaltung im Deutschen Panzermuseum am 04.September wurde mit einen Eintrittsspreis von 10 € pro Ticket veranschlagt und sollte den Mehraufwand im Bereich Sicherheit und Besucherservice abdecken. So konnten etwa zwei große Tribünen und ein Podest für Rollstuhlfahrer aufgebaut werden, die mehr Besuchern bessere Sicht auf die fahrenden Panzer ermöglichten.
    Die 7.500 Tickets wurden nur im Vorverkauf, im Onlineshop des Museums und an der Museumskasse verkauft. Die drei angebotenen Kontingente waren jeweils bereits nach wenigen Tagen ausverkauft.
    Analog zum Tag der offenen Tür, flankierten diverse weitere Attraktionen die fahrenden Panzer.

    2017

    Am 01.01.2017 verstirbt der ehemalige Stadtdirektor und Ehrenbürger Heinrich Peters. Im Rathaus wird hierzu ein Kondulenzbuch für die Öffentlichkeit ausgelegt.

    Stahl auf der Heide. Am 02. und 03.September fand wieder das Event "Stahl auf der Heide" im Deutschen Panzermuseum Munster und dem angrenzenden Freigelände statt. Die Veranstaltung wurde erstmals auf zwei Tage aufgeteilt, um lange Wartezeiten vor den Eingängen zu verhindern. Die limitierten 7.200 Eintrittskarten waren nach kurzer Zeit im Onlineverkauf ausverkauft.

    Munster Touristik erhält "I". Der Deutsche Touristik Verband zertifiziert die Munster Touristik und darf für weitere drei Jahre das "I" benutzen.

    Walter-Erbes-Platz. Der Parkplatz am Veestherrnweg wird nach dem Gründer der Verkehrswacht Munster-Bispingen in den "Walter-Erbes-Platz" benannt.

    50 Jahre Stadtrechte Munster. Zwischen April und Oktober 2017 feierten die örtlichen Vereine und anderen Institutionen mit verschiedenen Veranstaltungen den 50sten Stadtgeburtstag.
    Am Ende dieser Veranstaltungkette stand der Jubiläumstag der Stadtrechtevergabe: der 20. Oktober 2017. Zu den Gratulanten gehörten neben vielen Bürgerinnen und Bürgern, die Vertreterinnen und Vertretern der Partnerstädte, das Niedersächsische Ministerium des Innern sowie der Niedersächsische Städtetag. Weitere interessante Informationen zur Stadtgeschichte finden Sie hier.

    Dethlinger Teich.Am 13.Februar wurde vom Niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel und Landrat Manfred Ostermann im Rathaus der Stadt Munster eine Vereinbarung zwischen dem Land Niedersachsen und dem Heidekreis zur Durchführung einer Gefährdungsabschätzung inklusive einer Machbarkeitsstudie am Standort "Dethlinger Teich" unterzeichnet. Dadurch wird eine Beteiligung des Landes an den Kosten der erforderlichen Maßnahmen bis zum Jahr 2020 in Höhe von max. 2 Mio. € festgeschrieben.

    2018

    Heinrich-Peters-Platz. Zur Ehrung des langjährigen Stadtdirektors und Ehrenbürgers Heinrich Peters wird der Marktplatz in "Heinrich-Peters-Platz" umbenannt. Das Rathaus erhält damit als neue Addresse Heinrich-Peters-Platz 1.

    Städtepartnerschaft Munster-Muggiò. Zum Stadtgeburtstag schließen die Städte Muggiò (Norditalien) und Munster im Beisein einer Delegation aus Muggiò unter der Leitung der Bürgermeisterin Maria Fiorito einen Partnerschaftsvertrag. Muggiò ist damit dnach Eragny, Mitschurinsk und Radcliff die vierte Partnerstadt von Munster,

    Städtepartnerschaft Munster-Mitschurinsk. Vom 16. - 20.Mai besucht eine Delegation unter der Leitung von Bürgermeisterin Christina Fleckenstein die russische Partnerstadt Mitschurinsk. Nach 25-jähriger Partnerschaft unterschreiben Bürgeremister Alexander Kusnezov aus Mitschurinsk und Bürgermeiserin Christina Fleckenstein einen neuen Partnerschafsvertrag.

    Stahl auf der Heide. Am 01. und 02.Septmber fand wieder das Großevent "Stahl auf der Heide" im Deutschen Panzermuseum Munster statt. Die 7.200 Eintrittskarten wurden waren wieder online innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.

    Fest der Bildung und Kultur. Am 08.Sepember fand mit Unterstützung der Stadt das 5.Fest der Bildung und Kultur des Heidekreises im Bereich des Veestherrnwegs wie auch im Bürgerhaus und Rathaus statt. Es präsentierten sich 40 kulturelle Vereine, Organisationen und Institutionen.

    2019

    Rückgabe Haus Fangbeutel. Aufgrund erheblichen Bauunterhaltungsaufwandes wird der Nutzungsvertrag mit der Bundeswehr über das Haus Fangbeutel in Lopau gekündigt. Auf Vermittlung der Stadt schließen die Waldjugend Niedersachsen und der Sportanglerverein Munster direkte Pachtverträge mit dem Bund und können die Liegenschaft zum 01.01.2019 übernehmen.

    Städtepartnerschaft Munster-Eragny. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Partnerschaft Munster-Eragny besucht vom 07. - 10.Juni. eine Delegation unter der Leitung von Bürgermeisterin Christina Fleckenstein die Partnerstadt Eragny sur Oise.

    11. Internationale Ausstellung GLASPLASTIK UND GARTEN. In der Zeit vom 17.August bis 08.September findes die 11. GLASPLASTIK UND GARTEN statt. Insgesamt 63 Künstlerinnen und Künstler aus 12 Nationen stellen 101 großformatige Plastiken aus Glas am Ollershof und auf der St. Urbani Wiese aus. Außerdem sind 93 kleine Glaskunstwerke im Saal der Stadtbücherei und in der St- Urbani Kirche zu sehen. Der Kunstpreis wurde zu gleichen Teilen an die Künstler Katharina Kleinfeld für "Auflösung folgt", Luc de Bruyne für "Without title 2" und an Han de Kluijver für "Gemummificeerde leetge" (mumifizierte Erde) verliehen. Die Galerie an der Örtze wurde von der Munster Touristik als Informationspunkt für Künstler und Besucher betreut. Zum Abschluss der Ausstellung wurde von der Munster Touristik der "Lila Sonntag", eine Veranstaltungsreiehe vom Kulturraum Oberes Örtzetal organisiert. Hierbei wurden auf einem Produkt- und Kunsthandwerkermarkt regionale Produkte angeboten. 

    Stahl auf der Heide. Zum vorerst letzten Mal vor dem geplanten Umbau des Panzermuseums wurde nochmals das Großevent Stahl auf der Heide im Deutschen Panzermuseum am 07. und 08.September veranstaltet. Auch in diesem Jahr wurden die 7.200 Onlinetickets innerhalb kürzester Zeit verkauft. Die Veranstaltung war wieder einmal ein großer Erfolg.

    Umbenennung der Schul-Lutz-Kaserne. Der Inspekteur des Heeres hat die Umbennennung der "Schulz-Lutz-Kaserne" in "Örtzetalkaserne" zum 18.09.2019 gebilligt.

    Dethlinger Teich. Am 3. September 2019 gab es vor Ort eine umfangreiche Rettungsübung durch GEKA, DRK und Heidekreis-Klinikum, die erfolgreich durchgeführt wurde. Sie wurde von der Presse sowie Radio und Fernsehen hautnah begleitet und darüber berichtet. Die seit mehr als zwei Jahren laufenden intensiven Vorbereitungen unter Unterstützung aller erforderlichen Fachkräfte und die vielfältigen technischen Sicherungseinrichtungen  lassen die Organisatoren dieses weltweit fast einmaligen Projektes sicher sein, dass die Teichöffnung für alle Beteiligten und die betroffene Bevölkerung sicher durchgeführt und abgeschlossen wird.

    Am 16.September wurde aufgrund der entstehenden Mehrkosten in Bezug auf die Erkundungsarbeiten am Dethlinger Teich die Änderungsvereinbarung zu Kostenübernahme von Staatssekretär Frank Doods, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimsaschutz, und Landrat Manfred Ostsermann unterschrieben. Damit stehen 3,6 Mio. € für die Untersuchungen zur Verfügung. Am 8.Oktober wurde der erste Munitionsfund geborgen und nach Prüfung der Transportsicherheit durch den niedersächsischen Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) als Gefahrguttransport zur GEKA gebracht.

    Am 02.Dezember teilt das Niedersächsischen Umweltministeriumam  mit, dass der der Dethlinger Teich komplett saniert werden soll und muss . Die Frage nach dem "ob" stellt sich nicht mehr. Zu klären ist das "wie" und wer die Kosten trägt. Eine aktuelle Machbarkeitsstudie des Umweltministeriums schätzt die Kosten für die Entsorgung der gefundenen Kampfmittel und -stoffe sowie des kontaminierten Bodens auf mindestens 50 Millionen Euro. Die Sanierung werde mindestens drei Jahre dauern.

    Die Erkundungsarbeiten wurden am 19.Dezember eingestellt und werden nach einer "weihnachtlichen Pause" am 13. Januar 2020 wieder aufgenommen.

    2020

    Corona. Am 14. März wurde das Deutsche Panzermuseum Munster zur Eindämmung von Corona geschlossen, am 15.Mai wieder geöffnet und am 01.Dezember wieder geschlossen. Weiterhin wurde am 18.März das Rathaus, das Bürgerhaus wie auch die Munster Touristik für den öffentlichen Besucherverkehr aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Ein Betreten des Rathauses für die Bürger ist nur noch nach vorherige Terminevereinbarung möglich. Die Stadtbücherei ist komplett geschlossen. Seit dem 02. Juni ist das Rathaus wieder für den Besucherverkehr geöffnet. Das Bürgerbüro und die Fachgruppe Soziales ist weiterhin nur über vorherige Terminvereinbarung zu erreichen. Am 14. Dezember wurde das Rathaus und die Munster Touristik wieder geschlossen. Besucherverkehr ist nur über vorherige Terminvergaben möglich. 

    Dethlinger Teich. Am 21.Januar wurde festgestellt, dass die Wasserhaltung über die Festtage hat leider nicht den gewünschten Effekt erzeugt hatte. Das Wasser steht praktisch auf der Sohle des rund 4,5 m tiefen Schachtes. Zur Vermeidung von weiteren Arbeitsunterbrechungen wurde unmittelbar neben dem ersten Schacht mit der Herstellung eines zweiten Schachtes begonnen. Somit kann nun unabhängig vom erreichten Wasserstand jederzeit gearbeitet werden, wobei die Priorität selbstverständlich auf dem ersten Schacht liegt.

    Am 12. März 2020 wurde die Finanzierungsvereinbarung mit dem Land für die geplanten vorbereitenden Arbeiten für die Gesamtsanierung des Dethlinger Teiches in Höhe von 6,6 Mio. Euro von Staatssekretär Frank Doods vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und Landrat Manfred Ostermann unterzeichnet. Das Geld wird für unter anderem die Anschaffung einer Wasserhaltungsanlage, die Kosten der Wache vor Ort, die Ebnung der Fläche am Dethlinger Teich, den Bau einer unterirdischen Schutzwand zur Abhaltung von Grundwasser, den Anschluss an das Stromnetz und ans Abwasser sowie für die Ausschreibung des „Rettungsdienstes“ verwendet.

    Das Grundwasser im Schacht 3 wurde bei circa 3,8 m unter der Oberkante des Betonfußbodens am 13.März erreicht. Die Räumarbeiten sind damit auch in diesem Schacht beendet. Es wurde keine Munition gefunden. Es bleibt somit bei der Gesamtzahl der geborgenen Kampstoffgranaten von 2.552 aus den Schächten 1 und 2. Der Abbau des Zeltes, der Personenschleuse und der Materialschleuse erfolgte in der 33. KW. Hieran anschließend wird der Rückbau der Strom und Wasseranschlüsse im Bereich des Teiches (zur Vorbereitung des Spundwandbaus sowie eine geomagnetische Messung der gesamten Teichfläche - Erkundung) durchgeführt. Parallel dazu erfolgt der Rückbau der Splitterschutzwände und der Umbau der Kameraüberwachung. Für den Bau der bereits ausgeschriebenen Grundwassersanierungsanlage erfolgen die nötigen Tiefbauarbeiten (Baugrund, Anschlüsse Strom, Wasser etc.). Ebenfalls wird der Bereich der zukünftigen Leitwarte, Sozialbereich, Verwaltung etc. (24 Container) vorbereitet.

    Für die Bestimmung der exakten Positionierung der Einhausung wurdenim Dezember bei einer geophysikalischen Überprüfung des Untergrundes Auffälligkeiten festgestellt. Eine Kampfmittelräumfirma soll in diesem Zusammenhang im Januar 2021 die Böschung abtragen, um dann im Anschluss die Flächen noch einmal überprüfen zu können.

    Die voraussichtliche Fertigstellung der Einhausung wird Ende Herbst 2021 erfolgen. Der Beginn der Grundwassersanierung ist für Mitte 2021 vorgesehen. der Begrinn der Kampfmittelräumung ist für den Winter 2021/2022 geplant.

    2021

    Detlinger Teich. Das Umweltministerium hat am 24. Februar 2021 eine Vereinbarung mit dem Heidekreis unterzeichnet und stellt damit weitere 38,4 Millionen Euro für die vollständige Sanierung des Dethlinger Teichs bereit. In vergangenen Jahren hatte das Umweltministerium bereits 10,3 Millionen Euro bereitgestellt, an denen der Heidekreis mit 1,1 Millionen Euro beteiligt war. Der Bund beteiligt sich im Rahmen der Staatspraxis ebenfalls an den Kosten der Sanierungsmaßnahme.

    Corona. Das Deutsche Panzermuseum und die Stadtbücherei bleiben weiterhin für Besucher geschlossen. Das Rathaus und die Munster Touristik kann nur nach vorheriger Terminvereinbarung betreten werden.